Was hilft bei Schweißfüßen

Schweißfüße sind heilbar, aber negativ für den Betroffenen und sein Umfeld.

Die Frage lautet aber: Was hilft wirklich bei den Schweißfüßen?

Eine wichtige Hilfe ist das Benutzen von leichtem Schuhwerk, dass die Luftdurchlässigkeit fördert. Gummistiefel und Sohlen aus Gummi sollten vermieden werden. In den Sommermonaten ist das Tragen von Sandalen oder barfuß laufen empfehlenswert.

Die Füße sollten morgens und abends mit kaltem Wasser und Seife gewaschen werden. Anschließend die Füße mit Franzbranntwein behandeln und ein desodoriendes Spray für die Füße benutzen, die in der Apotheke erworben werden können.

Soweit wie möglich, die Füße ohne Schuhwerk der Luft und den Sonnenstrahlen für die Atmungsaktivität aussetzen. In den Sommermonaten Wassertreten im Bach, am Fluss oder Meer. In den eigenen vier Wänden ist der gleiche Effekt mit einer Badewanne, die mit kaltem Wasser gefüllt ist, möglich. Das Wasser sollte nur die Hälfte der Wade bedecken. Die Knie sollten angehoben werden und die Füße müssen sich dabei vom Wasser entfernen, damit die Bewegungen auf der gleichen Stelle durchgeführt werden können.

Eine therapeutische Hilfe mit blitzartiger Wirkung ist ein simples aber erprobtes Mittel: 2 Eßlöffel essigsaure Tonerde zu 1 Liter Wasser als Additiv zu einem lauwarmen Fußbad. Darin badet man die Füße 10 Minuten, um sie anschließend an der frischen Luft zu trocknen. Keinesfalls abtrocknen. Diese Prozedur sollte zwei Wochen praktiziert werden. Danach erfolgt eine Pause von einer Woche, um anschließend nochmals 14 Tage das Fußbad fortzusetzen. Der Erfolg stellt sich oft durch einen gesunden und trockenen Fuß ein.

In komplizierten Fällen ist das in der Apotheke erhältliche Formalinspiritus eine große Hilfe. Mit einem Pinsel werden die Füße zwei Mal täglich mit diesem Mittel eingestrichen. Die Anwendung erfolgt aber nur, wenn der Einsatz mit essigsaurer Tonerde erfolglos geblieben ist.

Bei den meisten Hausärzten gilt die Lontophorese als erste Wahl. Es ist ein therapeutischer Modus in der Dermatologie. Die Verwendung eines geringfügigen elektrischen Gleichstromes auf die Haut fördert die Aufnahme von salben förmigen Medikamenten.  Diese Schwachstrom-Wasserbäder werden täglich 10 Minuten angewendet. Die Erfolgsquote liegt bei 98%.

In der Naturheilkunde finden sich zahlreiche Hilfsmittel bei der Behandlung. Durch die enthaltenen Gerbstoffe beim Salbei ist diese Pflanze Schweiß- und Pilz hemmend.  Weitere pflanzliche Mittel, die als Hilfestellung in der Apotheke gekauft werden können sind Eichenrinde, Mäuseklee und die Blätter der Walnuss.

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